Das Weihnachten derer, die nicht glauben

    Natürlich bestreiten viele die körperliche Geburt des Herrn Jesus Christus aus der Jungfrau Maria. Sie glauben auch nicht, dass er wirklich gelitten hat, tatsächlich gestorben und wahrhaftig auferstanden ist. Diese Menschen haben keinen Anteil an der Wiedergeburt durch ihn. Sie gehen auf einem abschüssigen Weg, voller Meinungen, die nur Verderben bringen, in Finsternis gehüllt, wo der Trug regiert. Die jähen Abgründe des falschen Glaubens lassen sie in die Tiefen des Todes stürzen.

    Für sie gibt es keine Stützen, an die sie sich festklammern könnten. Sie sind Opfer des Teufels, der in schändlicher Weise mit ihnen verfährt. Hinzu kommt, dass sie sich gerade an Weihnachten, dem wichtigsten Fest unseres Gottesdienstes, an Dingen ergötzen, die Leib und Seele beflecken. Sie kennen weder die Reinheit des Glaubens noch das Leben der Enthaltsamkeit. Ihre Überzeugungen sind von Gott losgelöst und ihre Gebräuche haben keinen Anstand.

    »Er war in der Welt und die Welt ist durch ihn geworden, aber die Welt erkannte ihn nicht. Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf« (Joh 1,10-11).

    Ein Tagesimpuls von Leo dem Großen

    Aus: »Sermones«, Bibliothek der Kirchenväter, sprachlich überarbeitet. 
    20. November 2021, 5:00 Uhr

    Quaerere Deum, invenire beatidudinem

    Ewiges Leben ist, Gott zu erkennen. Das ist Glückseligkeit, sagen die Heiligen. Mit anderen Worten: Dein Leben wird unendlich voll, wenn du mit Gott unterwegs bist. Aber wie sieht das in der Praxis aus? Ist echte Glückseligkeit im Alltag wirklich möglich? Diese Fragen stehen hinter den Veröffentlichungen des Giskim-Projekts. Erfahre mehr im regelmäßigen Newsletter und, wenn du willst, unterstütze die Arbeit von Giskim!

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